Kurztrip ins Hohe Venn

Schon lange wollten wir einen Ausflug ins Hohe Venn unternehmen. An diesem Wochenende brachen wir dann Richtung Belgien auf. Freitag Abend um 22 Uhr sind wir gestartet, wir wollten auf jeden Fall schon mal ein paar Kilometer in die geplante Richtung zurücklegen. Über Bad Monstereifel und Schleiden kamen wir bis nach Erkensruhr, wo wir einen schönen und ruhigen Platz  am Strassenrand fanden, um am nächsten Tag frühzeitig über Monschau nach Belgien ins Hohe Venn zu fahren.

Erkensruhr

Morgens in Erkensruhr

Am Rursee vorbei schlängelten wir uns durch die Eifel. Die ganze Gegend ist richtig toll. Nichts als Landschaft… und es machte Spaß durch die kleinen Örtchen Richtung Belgien zu fahren.

Rursee

Eifelblick auf den Rursee

Direkt an der Belgischen Grenze kamen wir durch das kleine Örtchen Kalterherberg, wo wir dieses gemütlich aussehende Café/Bistro, das in einem ausrangierten Bahnwaggon mit anliegender Terrasse untergebracht war, entdeckten. Da wir allerdings an diesem Tag noch ordentlich durch die Hochmoore wandern wollten, sparten wir uns den Kaffee dort. Ein paar Meter weiter konnte man sich Draisinen leihen um damit die stillgelegte Bahnstrecke zwischen Kalterherberg – Sourbrodt zu „erfahren“.

Café / Bistro in einem ausrangierten alten Bahnwaggon

Café / Bistro in einem ausrangierten alten Bahnwaggon

Um 11 Uhr erreichten wir dann den Parkplatz beim Signal de Botrange (694 m.ü.M.) dem höchsten Punkt Belgiens mitten im Hohen Venn. Einige Wohnmobile standen hier auf dem wirklich großzügigem Parkplatz. Viele Wanderer hatten sich anscheinen von dem nicht so berauschenden Wetter abschrecken lassen, es war sehr ruhig hier für ein Wochenende. Hier starteten wir nach einem stärkendem Frühstück unsere Wanderung durch das Hochmoor.

Wanderung durchs Hohe Venn

Das Wetter und das Licht wurde am Nachmittag während unserer 15km Wanderung durch Moor und Wälder immer schöner.
Zurück am Stellplatz war es noch etwas zu früh um an diesem Tag und an diesem Ort den Tag zu beenden. So fuhren wir ins nächste Örtchen (Robertville) und fanden dort die Hinweisschilder zur Burg Reinhardstein. Dort sollte es einen 40m Wasserfall geben. Um diesen zu sehen musste man auf einem sehr steilen Waldweg abwärts in ein Bachtal unterhalb der Burg wandern. Auf der Mitte des Weges verlor ich mit Anna an der Leine den Boden unter den Füssen und rutsche einige Meter den Weg runter. Doch der Weg lohnte sich, der Wasserfall war nicht so gross wie gedacht aber es war schön kühl hier unten am Bach und eine tolle Vegetation.

Burg Reinhardstein

Dann endlich taten uns gehörig die Füsse weh und wir fuhren auf der Suche nach einem geeignetem Stellplatz noch etwas durch die Gegend. Der Parkplatz in der Nähe eines Campingplatzes am Lac Robertville war für Wohnmobile nicht erlaubt und irgendwann hatten wir keine Lust mehr und so bewegten wir uns wieder zurück zum Parkplatz am Signal de Botrange wo wir noch einen schönen Abend erlebten.

Parkplatz Signal Botrange

Parkplatz Signal Botrange

Am nächsten Morgen sah es dann so aus:

Regen am Signal Botrange

Regen am Signal Botrange

… und es hörte nicht auf zu regnen. Somit entschlossen wir uns langsam durch die Eifel und an der Ahr entlang wieder Richtung Heimat zu fahren.

in der Nähe von Burg Blankenheim

in der Nähe von Burg Blankenheim

 

 

 

 

Mitten in der Eifel klarte der Himmel dann wieder auf 🙂

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